NFC-Visitenkarten - Mögliche Varianten zusammengefasst

Visitenkarten als persönliches Marketinginstrument sind auch heute noch ein wichtiger Teil, um Kontaktdaten auszutauschen und Kontakte aufzubauen. Dabei bringt die normale Visitenkarte eine ganze Reihe Nachteile mit sich. Zum ersten ist der Platz für Informationen beschränkt, sodass oftmals die Wahl zwischen einem ansprechenden Design oder ausführlichen Informationen getroffen werden muss. Zum zweiten sind die aufgebrachten Informationen schnell veraltet, sei es durch einen Wechsel der Telefonnummer, des Büros oder des Jobtitels durch eine Beförderung. Drittens müssen die Daten der Karte erst manuell in das Smartphone übernommen werden. NFC-Visitenkarten können eine Lösung für diese Probleme indem diese den digitalen Datenaustausch ermöglichen sowie deutlich mehr Platz für Informationen bieten. Im Folgenden soll ein Überblick über mögliche Varianten gegeben werden sowie eine Empfehlung für den jeweiligen Einsatzzweck.

NFC-Visitenkarten - Offline vs. Online Variante

Es gibt zwei grundsätzliche Möglichkeiten NFC-Visitenkarten in der Praxis zu realisieren. Variante 1, im folgenden kurz Offline-Variante genannt, speichert alle Kontaktdaten im elektronischen Visitenkartenformat direkt auf der Karte bzw. den NFC-Chip. Demgegenüber steht die Online-Variante, bei der auf der NFC-Visitenkarte lediglich ein Verweis auf die Daten erfolgt, welche sich eigentlich online auf einer Mini-Website befinden. Grundsätzlich haben beide Varianten gemeinsam, dass durch den NFC-Standard das Auslesen der Karte ausreicht, um eine entsprechende Aktion im Smartphone auszulösen. Weche Unterschiede in der Praxis sich genau ergeben wird nachfolgend erläutert.

Wie der Name bereits sagt, hat die Offline NFC-Visitenkarte den Vorteil, dass keine Internetverbindung benötigt wird um die Kontaktdaten auslesen und direkt in das Smartphone zu importieren. Alle Kontaktdaten sind bereits auf der Karte gespeichert. Dies hat jedoch zur Folge, dass NFC-Tags mit größerer Speicherkapazität benötigt werden. Während ein kostengünstiger NTAG213 Beispielsweise gerade einmal die Angabe von Namen und einer Telefonnummer erlaubt, wird für ausführlichere Kontaktdaten bereits der NTAG215 oder NTAG216 benötigt (mehr über die einzelnen NFC-Tag Typen). Soll zusätzlich noch ein Profilbild ergänzt werden, bietet keine derzeitige NFC-Tag Variante genug Speicherplatz. Der Vorteil keine Internetverbindung zu benötigen wird also entweder mit weniger Speicherplatz in Kauf genommen oder durch teurere Tags wortwörtlich erkauft.

Die Online-Variante speichert auf dem NFC-Tag nur eine Internetadresse mit Referenz auf ein Onlineprofil. Dieses Onlineprofil kann anschließend die Kontaktdaten in aller Ausführlichkeit auflisten und unterliegt grundsätzlich keinen Einschränkungen hinsichtlich des Speicherplatzes. Darüber hinaus können kostengünstige NFC-Tags mit kleiner Speicherkapazität eingesetzt werden, was die Kosten im überschaubaren Rahmen hält - Schließlich befindet sich auf dem NFC-Tag nur eine kurze URL. Natürlich wird entsprechend eine Online-Verbindung vorausgesetzt, um diese Variante der NFC-Visitenkarte einzusetzen. Darüber hinaus ist eine Mini-Website notwendig, welche die Kontaktdaten enthält. Während ersteres durch die immer besser werdende LTE Netzabdeckung praktisch kaum mehr ein Problem ist (schließlich kann die Karte ja auch mitgenommen und später gescannt werden) stellt letzteres, die Einrichtung einer Mini-Website, gegebenenfalls eine größere Hürde dar.

Letztendlich muss der Benutzer jedoch entscheiden, welche Variante für seinen Anwendungsfall am besten geeignet ist. Das folgende Video fasst die obigen Punkte noch einmal zusammen. Unabhängig von der gewählten Lösung zeigen wir unten, wie die Varianten in der Praxis zu realisieren sind.

 

Offline NFC-Visitenkarten mit dem NFC21 Tool

Das NFC21-Tool ist unsere Lösung für die einfache Kodierung von NFC-Tags mittels USB-NFC-Reader (wie z.B. den ACR1252U). Das Tool bietet die Option eine Visitenkarte anzulegen und dort nach belieben Kontaktdaten zu ergänzen. Nachdem die Karte angelegt wurde, stellt das Tool außerdem dar, welcher NFC-Tag bzw. wie viel Speicherplatz für die Daten notwendig ist. So kann einfach der passende NFC-Tag gewählt werden. Nach der Kodierung ist die Karte dann mit gängigen Smartphones auslesbar. Alternativ zum NFC21 Tool können entsprechende Android Apps verwendet werden, um die Karte zu erstellen und beschreiben.

Weiterführende Links:

Online NFC-Visitenkarten mit NFC-vCard.de

Mit dem Portal NFC-vCard.de bieten wir eine Möglichkeit die Online NFC-Visitenkarte ohne Programmierkenntnisse in nur wenigen Schritten einzurichten. Dazu bieten wir in unserem Shop vorkonfigurierte Produkte an, mit denen die eigene Visitenkarte in nur drei Schritten einzurichten ist: Zum ersten wir die von uns gelieferte Karte gescannt und aktiviert. Zum zweiten werden die eigenen Kontaktdaten eingetragten. Anschließend ist die Karte direkt nutzbar. Das Scannen der Karte führt zu einem Online-Profil mit allen Kontaktdaten und diviersen Vorteilen. So sind Telefonnummern direkt anklickbar, die Adresse führt zu einer Kartenansicht, Logos und Profilbilder sind hinterlegbar. Die Daten des Profils sind lokal ins Smartphone importierbar und zu guter letzt hat der Besitzer die Karte die Möglichkeit eine Nutzungsstatistik einzusehen. Mit dem Kauf einer NFC-vCard wird automatisch ein entsprechender Zugang verknüpft und ist ohne Folgekosten dauerhaft nutzbar.

Weiterführende Links: